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AK Lange Studiendauer

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Der "AK Regelstudienzeit" hat in Magdeburg ausgearbeitet, dass die Studiendauer in der Regel oftmals über der Regelstudiendauer liegt. Bei vielen Leistungen wird die Regelstudienzeit als Maß angesetzt. Deshalb hat der AK den Begriff "mediane Studienzeit" entwickelt, der als neuer Parameter für eine realistischere Einschätzung der Studiendauer dienen soll.

Auf Basis der Ergebnisse der statistische Erhebung zur medianen Studienzeit soll vom "AK Lange Studiendauern" ein Stellungnahme oder ein Positionspapier erarbeitet werden. In diesem soll der Begriff "mediane Studienzeit" definiert und erläutert werden. Ein weiteres Ziel kann sein, ein Konzept zu entwickeln, wie von der Regelstudien abhängige Leistungen an die "mediane Studienzeit" angepasst werden können. Dies kann unter anderem die Zahlung von BaFöG betreffen.

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Magnus
TU Dresden
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Super Thema, wo wir endlich mal wieder die Möglichkeit haben, die Studienbedingungen merklich zu verbessern!!
05.10.2018, 14:29

Bauinge
TU Berlin
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Das Thema ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Vielleicht sollte man daraus dann 2 Arbeitsgruppen machen, da die Themenvielfalt und Recherchearbeit umfangreich ist. Die Stellungnahme/ das Positionspapuer zur medianen Studienzeit sollte eine hohe Qualität aufweisen, weshalb man das über die gesamte Dauer der BauFaK schreiben sollte. Dann haben auch alle genügend Zeit darüber zu lesen.
20.10.2018, 11:39

Alex
Uni Stuttgart
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Schön, dass ein neuartiger Begriff für die "Regelstudienzeit" gefunden werden konnte. Die Frage für mich ist aber nach wie vor: Was soll mit dem neuen Begriff erreicht werden?

Kann man den Studiengang eurer Meinung nach nicht in der dafür vorgesehenen Zeit (Regelstudienzeit) studieren? Oder suchen wir hier schlichtweg nach einer Möglichkeit, es Langzeitstudenten zu ermöglichen, länger Gelder vom Staat abzugreifen?
Ich für meinen Teil bin mir zu 100% sicher, dass es keinen Umstand gibt, der es für uns absolut unmöglich macht, einen Bachelor mit 180ECTS in 6 Semestern abzuschließen. Sogar ohne BaFöG und einer Arbeit nachgehend, die die Finanzierung des eigenen Studiums in vollem Umfang sicherstellt, stehe ich fest zu dieser Aussage und behaupte, dass wir uns nur an der eigenen Nase packen müssten.

Natürlich WOLLEN wir das nicht unbedingt (Studentenleben genießen etc pp..) und dabei nehme ich mich selbst nicht außenvor, aber es wäre MÖGLICH!
28.10.2018, 03:46

Tatjana
TU Hamburg
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Es geht nicht darum dass es nicht möglich ist in der Regelstudienzeit zu studieren.
Bei der letzte (oder vorletzten?) BauFaK wurde nur festgestllt, dass die Regelstudienzeit nun mal nicht die Regel ist. Und jemanden als Langzeitstudierenden zu bezeichen der im 8 Semester ist völlig unangebracht.
Wenn du dir die Ergebnisse der letzten BauFaKn ansieht wirst du bemerken, dass trotz BAFöG eine ausreichende Finanzierung des Studiums nur sehr knapp gegeben ist. Und wenn du weiter siehst, wirst du sehen, dass mit verstreichen des 6. Semesters eine extreme Finazielle Zusatzbelastung folgen kann. Denn es ist nciht unwarscheinlich, dass das 6 Semester mit dem 25 Geburtstag zusammenfällt. Aber Wie gesagt, dass kannst du in den Ergbnissen der vergangen AKs entnehmen.
28.10.2018, 17:59

Martin
Uni Stuttgart
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Am Begriff Regelstudienzeit (optimale Bedingungen) lässt sich nichts rütteln. Und ich stimme Alex zu, dass es auch machbar ist. (incl Nebenjob).
Die Studiendauer hat sich in den letzten Jahre mit unter auch verlängert, weil die Studenten viel lieber als Werkstudent arbeiten als in Vorlesungen zu gehen. Außerdem hat auch das Abi nicht mehr den Stellenwert.
Ich würde sagen, für einen kleinen Teil wäre ein längeres Bafög gerechtfertigt. Die meisten jedoch wollen ihr Studium genießen und entspannter durchleben.
Und man muss sagen Bafög ist sehr sehr sehr gut angelegtes Geld, rechnet es euch mal in Zinsen um. Und der Steuerzahler ist sicherlich nicht erfreut mehr Geld für Studenten zu zahlen die "nur" feiern. Nicht umsonst haben Studenten im Alltag nicht den besten Ruf. Daher sollte ein längeres Bafög an Leistungspunkte oder z.b. Krankheit verlängert werden. jmd im 7. Semester mit 60 ECTS sollte dies aber nicht betreffen, weil da ist die Frage ob ein Studium wirklich das richtige ist.
30.10.2018, 13:44

Bauinge
TU Berlin
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Bei uns ist mit einem Nebenjob das Studium nicht mehr in "Regelstudienzeit" machbar. Das schafft vielleicht einer von 500. Selbst ohne Job ist es bei uns nur schwer machbar. Nur weil es theoretisch möglich ist, heißt es nicht, dass es auch praktisch machbar ist.
30.10.2018, 18:21

Magnus
Ehemalig
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Mich würde ja mal interessieren, ob die Stuttgarter hier (bei denen das Studium offenbar weniger zeitintensiv ist) überhaupt BAföG bekommen? Im Übrigen ist m.E. unsere Aufgabe als Studierendenvertretung nicht, über andere Studierende, deren Studienbedingungen und finanzielle Lage wir nicht kennen, pauschal und wenig bis überhaupt nicht differenziert zu urteilen, sondern die Studienbedingungen der Studierenden zu verbessern.
Das Argument, die Studierenden würden Steuergelder versaufen (entschuldigt bitte, verfeiern) ist einerseits despektierlich und verfängt andererseits auch nicht, weil es eine grobe und nicht belegbare Unterstellung ist. Ich wage zu behaupten, dass die Studierenden später viel mehr zum Steueraufkommen beitragen als die Kleingeister, die sich jetzt darüber aufregen. Wenn mit genauso viel Engagement und Chuzpe beispielsweise gegen Großkonzerne wie IKEA, Apple und Co. oder auch gegen Banker mit Cum-Cum und Cum-Ex-Geschäfte gepöbelt würde, gäbe es übrigens genug Steuergelder, um solche Diskussionen nicht führen zu müssen.
30.10.2018, 23:15

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